Die Neuausrichtung der Jugendabteilung im Verein nimmt fahrt auf, wir freuen uns heute sehr euch den neuen Jugendleiter Manfred Weingärtner und die neue Jugend-Managerin Ina Weingärtner vorstellen zu dürfen!

Wir haben uns gemeinsam mit den beiden getroffen und über ihre neuen Aufgaben gesprochen:

Hallo Ina & Manfred, erstmal heiße ich euch in euren neuen Rollen herzlich Willkommen! Ihr seid ja keine unbekannten Gesichter im Erwin-Schöffel Stadion, uns würde es interessieren wie ihr damals zum Motoball und speziell zum Taifun gekommen seid?

Manfred: Meine erste Begegnung mit dem Motoball war in der Tat etwas kurios. Wir hatten uns vor einigen Jahren an einem regnerischen Tag ein Motoballspiel angeschaut. Neugierig wie ich war, stand ich ziemlich nahe an der Bande um auch alles genau mitzubekommen. Aufgrund des regnerischen Wetters hatte sich der dortige Sandplatz in einen matschigen Untergrund verwandelt. Somit kam was kommen musste – irgendwann driftete ein Spieler direkt vor mir – die Kleider waren voll Schlamm und meine Bratwurst ungenießbar. Zum Taifun kam ich natürlich über meinen Enkel Enrico – gleich zu Beginn, als er vor Jahren mit den ersten Fahrversuchen in der Jugendmannschaft begonnen hatte. Und meine Begeisterung für diesen Sport ist permanent gewachsen – sowohl Jugend, 1. Mannschaft, als auch Pokal und Europameisterschaft. Aus der Begeisterung wurde dann so etwas wie Leidenschaft seit meiner Arbeit beim dmsj als Stellvertretender Jugendfachberater und ab und an auch als Linienrichter. Hinzugekommen sind nun noch die Aufgaben als Jugendleiter beim Taifun und als Schatzmeister im Bereich Motoball beim DMSB.

Ina: Vor fünf Jahren durfte ich den MSC Taifun als Spieler-Mama kennen lernen. Seit dem wuchs die Begeisterung für diesen Sport von Tag zu Tag. Gemeinsam mit den anderen Eltern engagierten wir uns im Jugendbereich und für den Verein. Gerne stand ich als Unterstützung in organisatorischen Fragen dem gesamten Trainerteam zur Seite. Dieses Jahr konnte ich erfolgreich die Ausbildung als Schiedsrichterin absolvieren. Ich konnte somit erste Erfahrungen auch auf dem Platz sammeln und nicht nur von der Tribüne aus. Es gibt mir mehr Verständnis für die zukünftigen Aufgaben. Deshalb freue ich mich sehr, den Verein im Bereich der Jugend nun als Team-Managerin zu unterstützen.

 Manfred, als Stellvertretender Jugendfachberater beim Dmsj hast du schon viel bewegen können, als eines von vielen Beispielen nenne ich mal die Spielformrevolution, in der die Spiele der Jugendmannschaften nicht mehr in Turnierform stattfinden werden, sondern künftig im Vorfeld der 1.Mannschaftbegegenung ausgetragen werden sollen. Das spricht auch für die Philosophie des Vereins, immer einen neuen besseren Weg zu suchen und diesen zu etablieren. Welche Ziele verfolgst du als Jugendleiter beim MSC Taifun Mörsch?

Manfred: Zuerst will ich erwähnen, dass die bisherig Verantwortlichen aus meiner Sicht eine hervorragende Arbeit geleistet haben – auf dieser Basis lässt es sich gut aufbauen. Nichts desto trotz – und das haben die ersten Sitzungen bereits gezeigt – warten viele Aufgaben und natürlich auch eigene Ideen, die es zu bewältigen gibt. Ich will mich nun nicht im Detail verlieren und an dieser Stelle nur einige Anhaltspunkte sozusagen als Überschriften nennen
– Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit als Basis für einen sportlichen Erfolg der Jugendmannschaft
– Optimale Kommunikationsebene zwischen Jugendleiter und den Jugendspielern, den Eltern, dem Team aus Trainern, Team-Manager und Monteueren, sowie in die Vorstandschaft des Vereins
– Und dann ist Jugendarbeit für mich – neben den sportlichen Aspekten – auch immer ein Begleiten „heranwachsender Persönlichkeiten“ – sozusagen die Soziale Komponente – und das ist mir sehr wichtig hier einen unterstützenden Beitrag zu leisten. 

Als Jugendleiter und Jugendmanagerin übernimmt ihr beiden ein administratives Amt und steuert die Förderung der Jungendlichen aus dem Hintergrund. Wie habt ihr das vor umzusetzen?

Manfred: Das ist sicherlich keine Aufgabe aus dem Hintergrund. Das hat viel mit Präsenz zu tun und zuhören bei den Themen, die aus Sicht der Jugendlichen wichtig sind. Ziele der Jugendlichen – Ziele des Vereins – Machbarkeit mit den oben erwähnten möglichst optimalen Rahmenbedingungen – und dann machen, machen, machen. Förderung wird erst dann glaubwürdig, wenn dies für die Jugendlichen sichtbar und positiv erlebbar wird.  
Ina: Innerhalb des Vereins ist die beste Organisation dann vorhanden, wenn man diese nicht bemerkt und trotzdem alles reibungslos funktioniert. Wir haben ein hervorragendes Team mit dem wir gemeinsam die Jugend unterstützen und fördern können. Für uns ein wichtiges Ziel, dass die Trainer sich ausschließlich um den Trainingsbetrieb kümmern können und von organisatorischen Themen zukünftig befreit sind. Weitere Themen, die wir gemeinsam angehen werden, sind u.a. die Erarbeitung eines umfassenden Jugendkonzepts und eine engere Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Jugend und der 1. Mannschaft. Denn aus der Jugend von heute entwickeln sich die zukünftigen Spieler unserer 1. Mannschaft. Ebenso wollen wir die Präsentation der Taifun Jugend in der Öffentlichkeitsarbeit verstärken.

Wie kann man euch zukünftig erreichen. Das war sehr spannender Einblick in euer Vorhaben! Künftig werden alles anliegen im Bereich der Jugend von euch beiden abgewickelt, wie erreicht man euch zukünftig am Besten?

Manfred: Gerne ein „Hallo“ auf dem Taifun um sich im Gespräch kennen zu lernen. Ansonsten per E-Mail  manfred.weingaertner@msctaifun.de oder auch telefonisch unter  0151 5673 5225 

Ina: Am liebsten natürlich persönlich. Wenn das nicht möglich ist gerne per E-Mail unter ina.weingaertner@msctaifun.de oder auch gerne telefonisch unter 0157-53690128 

Das IT-Team dankt Ina und Manfred für das ausführliche und authentische Interview! Wir wünschen euch einen guten Start in das neue Amt und ein glückliches Händchen in der Entscheidungsfindung!