Wir nutzen die Corona-Pause und stellen euch einzelne Abteilungen in unserem Verein vor. Heute erzählen wir euch die Geschichte hinter den Livestreams im Motoball-Cup, wie es dazu kam, was unser Gedanke dahinter war und welche Ziele wir für die Zukunft haben:

Vor knapp einem Jahr begann das Corona-Virus sich in Europa und in Deutschland rasant zu verbreiten. Mit der Aussetzung der Saison und der ungewissen Lage verlängerte sich die ereignislose Zeit (normalerweise Winterpause) für uns Motoballer weiter.
Als Redakteur ist die motoball-freie Zeit immer besonders schwierig zu gestalten, immerhin müssen 4-5 Monate gefüllt werden um das Interesse der Fans nicht zu verlieren. Auf Fragen wie: „Wann geht es endlich los?“ oder „Können wir überhaupt spielen?“ hatte keiner eine Antwort. Mit dieser Ungewissheit suchten wir nach Lösungen.

Was sollten wir also tun?

So wie viele Andere nutzen auch wir die Zeit uns neuen Aktivitäten und Interessen anzuschließen. So entdeckten wir unteranderem das Filmen, Videoanimieren und die Fotobearbeitung für uns.
Ein Thema ließ uns allerdings nicht locker, wieso übertragen wir eigentlich nicht unsere Spiele im Internet? Gerade während der Pandemie haben Livestream-Plattformen wie „Twitch“ und „Youtube“ noch nie zu vor so viele Zuschauer gleichzeitig auf ihrer Plattform gehabt. Neben den On-Demand Streaming Diensten wie „Netflix“ oder „Amazon-Prime Video“ akzeptieren immer mehr Menschen das „Streamen“ als alternative zum Fernsehen.
Dass unser Vorhaben realistisch und umsetzbar ist, zeigte vor allem unser Vorbild ProMotoball. Diese übertragen schon seit Jahren Spiele der russischen Motoball-Liga und der Europameisterschaften wie in Frankreich, Russland oder Deutschland.

Aber warum wollten wir streamen?

Mit der Bekanntgabe des Motoball-Cups war klar dass dieses Jahr der Ball rollen wird, doch es standen noch viele Fragezeichen im Raum. Auch wenn jeder der teilnehmende Vereine ein ausführliches Hygienekonzept erarbeitet hat und jegliche Vorsorgen getroffen wurden um eine mögliche Ansteckung aus dem Weg zu gehen, war das Risiko sich anzustecken dennoch da.
Was machen also besonders gefährdete Anhänger wie ältere Menschen oder Menschen mit einem gesundheitlichen Risiko während des Cups? Was machen die Motoball-Anhänger denen es aufgrund der limitierten Zuschauerzahl oder der langen Anfahrt ins Erwin-Schöffel Stadion nicht möglich war dabei zu sein? Für all diese war es uns als Verein wichtig eine Lösung zu schaffen.

Wie ging es dann weiter?

Mit dem Zuspruch der Verwaltung beschafften wir uns die nötigen Ressourcen und arbeiteten auf den ersten Einsatz hin. Als Neulinge in der Branche holten wir uns Meinungen von verschiedenen Experten aus der Medienbranche ein und bauten so unser Konzept weiter aus.
Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle unseren Sponsoren, ohne diese es nicht möglich gewesen wäre unsere Ideen so umzusetzen!

Die Tage vergingen und die Premiere rückte immer näher. Noch bis einen Tag vor Anpfiff arbeiteten wir an den verschiedenen Grafiken und dynamischen Elementen während des Streams, um ein hochwertiges Erlebnis für die Zuschauer zu gewähren.
Beim Debüt trotzten wir der anfänglichen Nervosität und kleiner technischer Probleme und feierten letztlich eine gelungene Premiere und 3 Punkte gegen Philippsburg. Das ganze entwickelte sich zu einer richtigen Leidenschaft, sodass wir sogar bei den Auswärtsspielen in Ubstadt-Weiher, Philippsburg und dem ca. 920 km entfernten Jarmen für euch live gestreamt haben!

Was bringt die Zukunft?

Nach dem abrupten Ende des Motoball-Jahr 2020, haben wir uns nochmal online zusammengesetzt und haben über den Verlauf gesprochen. Wir waren wirklich stellenweise sehr überrascht wie positiv ihr das ganze aufgenommen habt und was für ein klasse Feedback uns erreichte!
Für uns war klar, unabhängig von der Pandemie-Lage, soll das Projekt nicht enden. Seit Januar stecken wir schon wieder in der Vorbereitung für die kommende Saison, unter anderem arbeiten wir an einem Kommentar während den Spielen. Die weiteren Änderungen werdet ihr dann am 1.Spieltag sehen!

Das war die Geschichte hinter den Live-Übertragungen, wir hoffen ihr konntet dadurch einen Blick hinter den Kulissen ergattern. Falls du noch mehr über uns erfahren möchtest oder unser Team verstärken möchtest melde dich unter: info@msc-taifun.de oder per Sofortnachricht auf Instagram