Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende konnte die Mannschaft am 12.Spieltag den nächsten Sieg einfahren.

In Abwesenheit von Trainer Enrico Tritsch, nahm Co-Trainer Timo Neu den Posten ein. Nach Verletzungspause konnte Sebastian Fox nach mehreren Wochen wieder ins Fahrerlager zurückkehren. Im Vergleich zum Finale des ADAC-Pokal, änderte Coach Neu, gleich auf zwei Positionen. Für Gerber im Tor rückte zunächst Akcay in die Startelf, auch Lucca Fuchs durfte von Anfang an ran.

In den Anfangsminuten tasteten sich beide Mannschaften ab, die mutigere Mannschaft war jedoch der Comet. Die konnten auch den ersten Treffer nach 13.Minuten markieren, nach einem abgefälschten Schuss von Gennadi Mitc landete der Ball vor den Füßen von Kapitän Jonas Burger der nur noch einschieben musste. Insgesamt ging die Führung zu diesem Zeitpunkt in Ordnung, wie auch im Spiel gegen Kuppenheim schien es so als ob die Jungs verunsichert wären.

Auch in der Folge tat sich die Mannschaft schwer ein Mittel durch das tief stehende Abwehrbollwerk zu finden, es dauerte bis kurz vor der Halbzeit ehe Tichatschek einen Elfmeter herausholen konnte. Nach tödlichen Ballverlust im Sechzehner ließ Tichatschek einen Verteidiger stehen und fuhr vor Torwart Brunner, Gäste-Kapitän Burger wies sich nur mit einer Foul zu helfen. Folgerichtig entschied das Schiedsrichter Duo auf Elfmeter, den Patrick Palach souverän verwandelte zum Pausenstand von 1:1.

„Ich denke wir wissen an was wir arbeiten müssen und wir werden daran arbeiten.“

Justin Tichatschek, nach dem 6:2 Erfolg am 12.Spieltag gegen den MSC Comet Durmersheim

Trainer Neu reagierte auf die schwache Halbzeitleistung, brachte mit Gerber und Faisz zwei neue Kräfte. Doch der nächste Nackenschlag folgte nach wenigen Minuten. Jonas Burger konnte, nachdem seine Mannschaft ihm den Weg vors Tor frei geblockt hat, vor Gerber aufblitzen und den Comet zum zweiten mal in Front bringen. Die Mannschaft zeigte im Vergleich zu Halbzeit eins das sie sich nicht mit einem Rückstand zufrieden gebt. Prompt folgte auch der Ausgleich in Person von Manuel Fitterer, der konnte über seine rechte Seite vor dem Tor auftauchen. Den Keeper verlud er mit einer Flinte ins falsche Eck und netzte so souverän zum 2:2 ein.
Der Knoten schien endlich geplatzt zu sein! Wenige Minuten nach dem Ausgleich spielte Kapitän Palach den einfahrenden Fitterer an, der nimmt den Ball per Direktabnahme und knallt den Ball zur ersten Führung des Taifuns in die Maschen. Den Schlusspunkt in einem deutlich verbesserten Viertel setzte Top-Torschütze Palach mit einem Distanzschuss.

Bereits früh im letztem Abschnitt gerieten die Durmersheimer in Unterzahl, Tichatschek und Palach spielten den Freistoß schnell aus und fuhren über die Mittellinie. Tichatschek sah den freistehenden Fitterer und schickte ihn auf Reise, der wiederum spielte den Pass direkt wieder auf die linke Seite wo der einfahrende Faisz gegen die Laufrichtung von Torwart Brunner schoss und verwandelte. Ein traumhafter Angriff! Das Spiel war entschieden, doch beide Mannschaften wollten noch einen Treffer. Den gelang auch dem Taifun kurz vor Schluss, Fitterer spielte eine Ecke kurz mit Palach aus, der zögerte nicht lange und schoss den Ball über das Vorderrad ins lange Eck zum 6:2 Endstand.

Nach einer raren ersten Halbzeit, in der der Comet das über weite Strecken sehr gut gemacht hat, fand die Mannschaft im zweiten Abschnitt in die Spur und konnte einen souveränen Sieg einfahren. Nationalspieler Justin Tichatschek sah die Leistung im ersten Abschnitt ähnlich:

„Wir haben heute alle nicht ins Spiel gefunden. Es hat an allem gefehlt Aggressivität, Chancenverwertung und der Wille das Spiel zu gewinnen.
Dazu sind wir in der Abwehr nicht gut gestanden, haben unsicher agiert und im Sturm konnten wir unser Spiel nicht so aufziehen wie wir das gerne wollten. Es waren, wie schon im Spiel gegen Kuppenheim, zu viele individuelle Fehler in unserem Spiel und diese häufen sich zurzeit, das darf uns nicht mehr passieren“

Um diese Punkte zu verbessern haben die Jungs jetzt zwei Wochen Zeit, ehe es dann zum letzten Ligaspiel der Saison nach Kuppenheim geht. Die Chance auf die Revanche?

©Foto-Freunde Rheinstetten e.V.